ETS LUFTREINIGER – TECHNOLOGIE

Professionelle Luftreinigungssysteme von ETS in Dresden

ETS Luftreiniger

Das Prinzip der Luftreinigung beruht bei den ETS Luftreinigungssystemen nicht nur auf einer einzigen Technologie wie bei den meisten handelsüblichen Luftreinigern, sondern ist ein ausgeklügeltes System an Filterstufen, die sich überlagern und ergänzen. Wie beim Flugzeugbau sind die Systeme redundant aufgebaut, das heißt, es sind zusätzlich funktional vergleichbare Elemente verbaut, die eine größtmögliche Sicherheit und ein bestmögliches Reinigungsergebnis gewährleisten.

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KOMPONENTEN DER ETS – LUFTREINIGUNGSSYSTEME

Alle ETS Luftreiniger sind als Gesamtsystem zu betrachten!

Die Reinigungsstufen bauen aufeinander auf und ergänzen sich.

Vorfilter | HEPA Filter | Aktivkohlefilter | Plasma | TiO2 – Photokatalysator & UV-C Licht

Luftreiniger Vorfilter

Vorfilter

Durch den Vorfilter werden grobe Partikel wie Flusen, Tierhaare, Staub etc. daran gehindert, in das System einzudringen. Der Vorfilter kann je nach Gerät ganz einfach abgesaugt oder ausgewaschen werden. Hinweise dazu finden Sie in der Bedienungsanleitung.

Luftreiniger HEPA Filter

HEPA Filter (HEPA = High-Efficiency Particulate Air/Arrestance)

Auch Schwebstofffilter genannt. Es werden rein mechanisch Schwebstoffe aus der Luft abgeschieden. Je nach Filterklasse sind das Partikel mit einem aerodynamischen Durchmesser größer als 0,3 µm,  das sind z.B. Viren und Bakterien, Milbeneier und -ausscheidungen, Pollen, Staub, Aerosole, Rauchpartikel und Schimmelsporen. Die HEPA Filter sind nach EN 1822 bzw.      ISO 29463 zugelassen.

Luftreiniger Aktivkohlefilter

Aktivkohlefilter

Diese speziellen Filter sind integriert, um Gase und Gerüche zu eliminieren.  Durch die Aktivkohle werden bisher nicht oxidierte Verbindungen absorbiert, dort zurückgehalten und zur Oxydation gebracht. Die Aktivkohle fungiert hier als katalytischer Speicherreaktor, von dem aus u.a. Ozon in Luftsauerstoff zurückgeführt wird. Damit werden störende Stoffe wie Staub, Schwermetalle und unerwünschte Chemikalien eliminiert und Gerüche absorbiert.

Luftreiniger TiO Filter & UV-C Quelle (254nm)

TiO Filter & UV-C/B Quelle (254nm)

Die Basis der chemischen Reaktion in diesem Filter ist die Fotokatalyse, die durch Einwirkung von Licht ausgelöst wird. Diese Filterstufe besteht aus einer  Metallplatte und ist mit Nanoschichten von Titandioxyd versehen und befindet sich direkt vor einer UV-Lampe. Wenn UV-Licht auf die Oberfläche aus Titandioxid trifft, entstehen freie Radikale, die organisches Material wie Viren oder Bakterien zersetzen. Bei diesem Prozess bleibt die Oberfläche aus Titandioxid permanent sauber.

Luftreiniger Plasma-Desinfektion

PLASMASTUFE

Hier wird die Raumluft zwischen Elektroden mit hoher elektrischer Spannung durchgeleitet. Die Luft geht zwischen den Elektroden kurzzeitig in den gasförmigen Plasmazustand über. Durch diesen Prozess wird die Raumluft in Ionen ( Atome oder Moleküle mit elektrischer Ladung ) und freie Elektronen aufgespalten. Im Plasma entstehen außerdem viele reaktionsfreudige Radikale. Es laufen verschiedenste chemische Reaktionen ab, die für die Zersetzung, Aufspaltung und Umwandlung der Schadstoffe sorgt. Auch Bakterien, Viren und Schimmelpilzsporen werden effektiv unschädlich gemacht.
 

Luftreiniger - FAQ

Zur Erklärung verweisen wir zunächst auf folgenden Artikel:
https://www.blick.ch/news/ausland/covid-19-im-labor-eines-der-zaehesten-viren-ueberhaupt-coronaviruserweist-sich-als-hitzebestaendig-selbstheilend-und-aeusserst-widerstandsfaehig-id16101179.html

Zitat: „ Auch die Hoffnung, dass Hitze dem Virus zusetze, schlagen die Forscher in den Wind. Kellermayer und seine Kollegen erhitzten Viruspartikel zehn Minuten lang auf 90 Grad Celsius und stellten fest, dass sich Erscheinungsbild der Partikel nur geringfügig änderte. Einige Stacheln hätten sich unter der sengenden Hitze gelöst, die Gesamtstruktur aber blieb intakt“

Leider hat sich die Hoffnung, dass man das COVID 19 Virus mit Wärme abtöten kann, nicht erfüllt. Man kann man ein Virus nicht eliminieren, wenn es in Millisekunden nur an einer Heizquelle vorbeiweht.

In herkömmlichen Luftreinigern mit nur 1 Filter, wie z.B. in einem umgebauten Bautrockner, ist es sinnvoll, HEPA H14 zu verwenden, da keine zusätzlichen Filter vorhanden sind.

Bei einem Mehrfachfiltersystem, wie dem von ETS, welches die Luft zusätzlich mit Aktivkohle, Plasma und Titandioxid in Verbindung mit         UV-Licht reinigt, macht das weniger Sinn. Denn HEPA H14 verringert das Luftvolumen erheblich. Zwangsläufig sind die Geräte lauter und im Luftdurchsatz nicht so effizient. Außerdem ist die Gefahr eines Durchbruches beim HEPA H13 Filter nicht so relevant. 

Der Grund ist plausibel: In Räumen mit erhöhtem Publikumsverkehr setzen sich die HEPA H14 Filter auf Grund des geringeren Luftdurchlasses schneller zu, der Luftstrom steigt und es kommt irgendwann zum Durchbruch, erst im Nanobereich, so dass Viren passieren können, später kommt es auch zu größeren Beschädigungen, die aber nicht mit bloßem Auge zu erkennen sind. Deshalb sollten diese HEPA H14 Filter eigentlich monatlich ausgetauscht werden, um die Sicherheit zu gewährleisten, da kein weiteres Sicherheitssystem wie bei den ETS – Geräten vorhanden ist.

In den ETS – Reinigungssystemen sind aus diesen o.G. gründen HEPA H13 Filter verbaut. Diese haben einen wesentlich geringeren Strömungswiderstand, was die Gefahr von Mikrodurchbrüchen auf ein Minimum reduziert. Die vollständige Eliminierung wird durch die nachfolgenden Reinigungsstufen erzielt. UV-C und Plasma zerstören die Zellhülle, DNA und RNA von jedem Bakterium und Virus vollständig.
Siehe Testbericht: Gesamtsystem > 99,99% 

NEIN – Die Geräte arbeiten umweltfreundlich und vollkommen ohne chemische Zusätze. Durch die vollständige Verkapselung kann keine UV-Strahlung austreten und Sicherheitsschalter verhindern bei Wartungsarbeiten das versehentliche Einschalten.

Ozon muss durch seine Unbeständigkeit direkt am Ort der Anwendung erzeugt werden.
Das UV-C Licht mit der Wellenlänge von 254nm erzeugt nur geringste Mengen an Ozon. Der Ausstoß beträgt ca. 8mg/h und ist damit deutlich unter dem vorgeschriebenen Grenzwert von 50mg/h, da die Verbindung Ozon sofort wieder zerfällt.

Es besteht somit keine Gefährdung für den Anwender.

Neben der Grundfläche und der Deckenhöhe müssen auch größere Dekorationselemente, Einrichtungsgegenstände, Stellwände etc. berücksichtigt werden. Manchmal ist es sinnvoller, anstatt eines großen Systems mehrere kleine zu verwenden.

Man sollte die Systeme auf keinen Fall direkt neben intensiven Geruchsquellen aufstellen, wie z.B. Duftspender, Kaffeemaschinen, Desinfektionsmitteln etc.        Der TVOC Sensor würde die Gerüche als Schadstoffe identifizieren, wodurch die Systeme mit hoher Lüfterstufe laufen würden